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Warum die Zahl in deiner Police irgendwann nicht mehr passt

Die meisten Häuser sind grundsätzlich richtig versichert — bis sich etwas ändert. Versicherungsfachmann Carsten Sander erklärt, warum uralte Bedingungswerke aus den Sechzigern gefährlich werden, was Sublimits für Aufräum- und Abrisskosten bedeuten, warum der Wert 1914 bis heute in der Police steht — und wann aus einem Anbau oder einer PV-Anlage eine teure Unterversicherung wird.

Veröffentlicht am 26.08.2026 Von Sascha Oertel
carstenundsascha
Episode 20 26.08.2026 16 Min.
Erster Teil des Gesprächs mit Versicherungsfachmann Carsten Sander über die Gebäudeversicherung. Es geht um die eine Zahl in der Police, die irgendwann nicht mehr zur Realität des Hauses passt: warum uralte Bedingungswerke gefährlich sind, was Sublimits für Aufräum-, Abriss- und Behördenkosten bedeuten, warum Vergleichsportale ohne Ortstermin tücken, und wie der Wert 1914 und der Baukostenindex die Versicherungssumme bestimmen. Teil 2 folgt mit Leerstand, Sanierung, Baustelle und einem Wasserschaden über fünf Etagen.
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Carsten Sander

Versicherungsfachmann, Bachelor of Insurance Management, Concordia Service-Büro Carsten Sander, Wuppertal

Website

Carsten Sander ist Versicherungsfachmann und Bachelor of Insurance Management und seit über dreißig Jahren in der Versicherungsbranche tätig. Nach einer Ausbildung zum Kommunikationselektroniker kam er über die Familie in die Versicherung und bildete sich zum Versicherungsbetriebswirt weiter. Er führt das Concordia Service-Büro in Wuppertal — in der Hauptstraße 74, unter demselben Dach wie Oertel Immobilien. Sein Schwerpunkt liegt auf der Sachversicherung, insbesondere der Gebäudeversicherung, mit dem Anspruch, jedes Objekt vor Ort anzuschauen, statt Werte ohne Kontext zu übernehmen.

Kapitel

00:00

Wer ist Carsten Sander

00:29

Ein ungewöhnlicher Werdegang

Vom Kommunikationselektroniker zum Versicherungsfachmann

02:34

Der Verpuffungs-Fall und die Sublimits

Anonymisiert

03:15

Warum alte Verträge gefährlich sind

Bedingungswerk von 1969

05:04

Wenn die Versicherung nur einen Teil zahlt

06:24

Sind die meisten Häuser richtig versichert?

07:30

Warum Vergleichsportale tücken

Werte ohne Kontext

08:37

Warum der Ortstermin entscheidend ist

09:33

Preis gegen Versicherungsschutz

Verhandelbar ist der Preis, nicht der Schutz

09:55

Die übernommene Versicherung beim Hauskauf

10:35

Wenn sich das Objekt weiterentwickelt

11:11

Was Eigentümer melden sollten

Photovoltaik, Gartenhaus, Anbau

12:09

Der ausgebaute Dachstuhl

13:28

Wohnflächenmodell oder Versicherungssumme

14:06

Warum in der Police Goldmark steht

Der Wert 1914 erklärt

14:54

Der Index und die Coronazeit

15:36

Wenn die Unterversicherung zuschlägt

16:01

Ausblick auf Teil 2

Das Wichtigste aus Teil 1

Sechs Punkte zur Gebäudeversicherung

Wenn Sie keine Zeit für die ganze Folge haben — das sind die Aussagen, auf die es ankommt.

Die größte Gefahr ist der Vertrag, den man einmal abschließt und nie wieder anschaut. Bedingungswerke aus den Sechzigern bilden die heutige Realität nicht mehr ab — vor allem bei Aufräum-, Abriss- und Umweltkosten.

03:15 · Carsten Sander, Versicherungsfachmann

Sublimits deckeln wichtige Zusatzkosten oft auf nur drei bis fünf Prozent der Versicherungssumme — Aufräumung, Abbruch, behördliche Auflagen. Im Schadensfall bleibt der Eigentümer sonst auf einem großen Teil sitzen, und nachversichern geht dann nicht mehr.

02:34 · Carsten Sander, Versicherungsfachmann

Vergleichsportale liefern Werte ohne Kontext: Das Portal sieht das Haus nicht und stützt sich auf Angaben, die der Kunde oft nicht verifizieren kann. Für die Gebäudeversicherung ist der Ortstermin durch nichts zu ersetzen.

07:30 · Carsten Sander, Versicherungsfachmann

Verhandelbar ist der Preis, nicht der Versicherungsschutz. Am Schutz zu sparen rächt sich im Schadensfall — die Ersparnis beim Beitrag steht in keinem Verhältnis zum Risiko.

09:33 · Carsten Sander, Versicherungsfachmann

Ein Anbau, ein ausgebauter Dachstuhl, eine PV-Anlage oder ein Gartenhaus verändern den Wert — und werden oft nicht gemeldet. Wer eine Immobilie übernimmt oder erbt, sollte die Police prüfen, statt sie ungesehen weiterlaufen zu lassen.

09:55 · Carsten Sander und Sascha Oertel

Der Wert 1914 und der Baukostenindex halten die Versicherungssumme automatisch aktuell — solange das Objekt unverändert bleibt. Bei einer nicht gemeldeten Änderung droht Unterversicherung, die auf jeden Schaden anteilig angerechnet wird, egal wie hoch er ist.

15:36 · Carsten Sander, Versicherungsfachmann

Einordnung

Zur Einordnung dieses Gesprächs

Carsten Sander spricht als Versicherungsfachmann über typische Konstellationen in der Gebäudeversicherung. Das ist eine allgemeine Darstellung und keine Beratung für Ihren Vertrag: Deckungssummen, Sublimits, Modelle und die Frage der Unterversicherung hängen vom konkreten Bedingungswerk und vom einzelnen Objekt ab.

Genannte Prozentsätze und Beispielwerte sind Erfahrungswerte und können je nach Gesellschaft und Tarif abweichen. Ein geschilderter Schadensfall wurde anonymisiert. Verbindlich ist immer nur die Prüfung Ihrer eigenen Police, am besten mit einer fachkundigen Beratung vor Ort.

Aus der Praxis

Warum die Police auf den Tisch gehört, bevor etwas passiert

Ein Satz von Carsten Sander ist mir hängen geblieben: Wir versichern keine brennenden Häuser. Genau darin liegt der Unterschied zu fast allem anderen, worum ich mich als Makler kümmere — eine falsche Versicherungssumme kann man nach dem Schaden nicht mehr reparieren. Deshalb gehört die Police auf den Tisch, bevor etwas passiert, nicht danach.

Besonders relevant ist das bei Objekten, die übernommen oder geerbt wurden. Ich erlebe oft, dass eine alte Versicherung beim Kauf einfach mitübernommen wurde und seit Jahren niemand hineingeschaut hat — obwohl ein Anbau dazugekommen ist, eine PV-Anlage aufs Dach kam oder der Dachstuhl ausgebaut wurde. Ich bin kein Versicherungsfachmann und sage das ausdrücklich; dafür ist Carsten Sander da. Aber ich weise Eigentümer darauf hin, ihre Police zu prüfen — gerade dann, wenn sich am Haus etwas verändert hat.

Ihre Immobilie

Sicher, dass Ihre Immobilie richtig abgesichert ist?

Ob geerbt, gekauft oder umgebaut: Wenn Sie unsicher sind, ob Ihre Immobilie im Bergischen Land richtig abgesichert ist oder was sie heute wert ist, sprechen Sie mich an. Ich bewerte Ihr Objekt neutral und binde für Versicherung, Recht und Technik die richtigen Fachleute aus meinem Netzwerk ein. Ein erstes Gespräch kostet nichts.

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Passend zu dieser Folge

Redigierte Fassung

Redigierte Fassung des Gesprächs: gekürzt, sprachlich geglättet und in Abschnitte gegliedert. Inhaltlich unverändert. Ein Schadensfall wurde anonymisiert.

Transkript anzeigen

Wer ist Carsten Sander

Sascha Oertel 00:00

Herzlichen Dank, dass du heute zu Problem Immobilien gekommen bist, Carsten — dem Podcast nach dem Motto: Wenn Immobilien zum Problem werden, haben wir die Lösung. Stell dich einmal kurz vor: Was machst du, wer bist du?

Ein ungewöhnlicher Werdegang

Gast 00:29

Ich bin Carsten Sander. Ich habe zunächst etwas ganz anderes gelernt — damals noch bei der Post die Ausbildung zum Kommunikationselektroniker, Fachbereich Kommunikationstechnik. Schon während der Ausbildung dachte ich: Wenn du das fünfzig Jahre am Stück machen musst, hältst du nicht durch. Über die Familie kam ich dann in die Versicherung, habe die Ausbildung zum Versicherungsfachmann gemacht und mich über den Versicherungsbetriebswirt bis zum Bachelor of Insurance Management weitergebildet.

Gast 01:36

Gerade in der Versicherung erlebt man ja immer wieder, dass Gesellschaften Crashkurse machen — nach sechs Monaten werden die Kollegen auf die Menschen losgelassen. Da frage ich mich manchmal, warum ich eigentlich sechs Jahre studiert habe, wenn es angeblich auch in sechs Monaten geht.

Der Verpuffungs-Fall und die Sublimits

Sascha Oertel 02:07

Du bist seit vielen Jahren in der Versicherung und hast einiges erlebt. Wir sind hier im Problem-Podcast — also: Was war das Krasseste, das dir aus versicherungstechnischer Sicht begegnet ist, das einem Kunden im Nachgang auf die Füße gefallen ist?

Gast 02:34

Es war ein Fall hier im Bergischen Land. Einem Kunden gehörte eine kleine Ansammlung von Einfamilienhäusern in Bungalow-Bauweise. Es gab eine kleine Verpuffung, die große Teile des Hauses so massiv beschädigt hat, dass Teile abgerissen werden mussten. Und jetzt kommt das Problem: In Versicherungsverträgen gibt es Sublimits — für Aufräumungs- und Abbruchkosten, Schützkosten, behördliche Auflagen, Absperrungen und so weiter. Das war ein uralter Vertrag, und diese Zusatzkosten waren nur auf drei oder fünf Prozent der Versicherungssumme gedeckelt.

Warum alte Verträge gefährlich sind

Gast 03:15

Die größte Problematik im Versicherungsbereich ist, wenn jemand einmal etwas abschließt, sagt „ich bin versichert“ — und es dann dabei belässt. Über die Laufzeit ändert sich nichts. Man schaut in solche Verträge und findet Bedingungswerke aus dem Jahr 1969 — aus der Zeit der ersten Mondlandung. Der Haken ist die Schnelllebigkeit unserer Welt: Ein Vertrag von damals bildet die heutige Realität nicht mehr ab. Gerade die Aufräum- und Umweltkosten, an die heute niemand mehr vorbeikommt — denken Sie ans Heizungsgesetz —, sind in Altverträgen oft viel zu niedrig gedeckelt.

Wenn die Versicherung nur einen Teil zahlt

Sascha Oertel 05:04

Wie ist die Person damit umgegangen? Wir reden ja nicht von zwei Euro fünfzig — da kommt einiges zusammen. Wie hat sie das gelöst?

Gast 05:16

Die Versicherung im Nachhinein noch etwas nachzahlen zu lassen, geht nicht — der Zug ist abgefahren. Wir versichern keine brennenden Häuser; das muss vor dem Schadensfall geschehen. Bei solchen Fällen gibt es dann nur zwei Möglichkeiten: Entweder ich finanziere die Differenz über die Bank oder aus Eigenkapital — oder ich baue einfach weniger wieder auf. In dem Fall ist der Kunde auf einem Großteil der Kosten sitzen geblieben, weil der Vertrag etwas anderes vorgesehen hat, als die Realität es verlangte.

Sind die meisten Häuser richtig versichert?

Sascha Oertel 06:24

Wie viele Häuser sind denn deiner Meinung nach heute richtig versichert?

Gast 06:37

„Richtig versichert“ ist eigentlich die falsche Frage. Grundsätzlich sind die meisten Objekte richtig versichert, was den Rahmen angeht. Aber dann stößt man immer wieder auf jemanden, der sich mit der Thematik gar nicht beschäftigt hat, keine Beratung in Anspruch genommen hat — oder wo die Beratung schlicht nicht gut war. Das ist auch ein Versagen im System des Beraters, der hätte nachfassen und auf Handlungsbedarf hinweisen müssen.

Warum Vergleichsportale tücken

Gast 07:30

Bei den Vergleichsportalen bin ich kritisch — nicht, weil sie schlechte Werte liefern, sondern weil die Werte ohne Kontext übermittelt werden. Das Portal sieht das Haus nicht, das versichert werden muss. Es stützt sich auf die Angaben, die es bekommt, und der Kunde ist teils gar nicht in der Lage, diese Angaben richtig zu verifizieren. Dann kommt hinten etwas heraus, das nicht passt.

Warum der Ortstermin entscheidend ist

Sascha Oertel 08:14

Genau das ist auch in meinem Geschäft so: Du kannst nur helfen, wenn du weißt, was gebraucht wird und wo der Bedarf ist. Auf Portalebene schafft man die Basis, aber rauskommen, anschauen und mit eigenen Augen wahrnehmen ist am Ende das Beste.

Gast 08:37

So ist es. Wenn es um eine Gebäudeversicherung geht, bin ich in der Regel vor Ort. Ich kann nicht aus dem Gedächtnis alle Fragen stellen, die für genau diesen Kunden richtig sind. Man schaut sich das an: Wie sieht das Dach aus? Gibt es eine Photovoltaikanlage? Gibt es Nebengebäude, wie groß sind die? Braucht es überhaupt eine Leitungswasserversicherung — bei einer ehemaligen Landwirtschaft mit Stallung sagt der Eigentümer manchmal, da gibt es gar kein Wasser.

Preis gegen Versicherungsschutz

Gast 09:33

Was ich festhalten möchte: Der Preis ist eine Sache — und der ist bei allen Gesellschaften verhandelbar. Worüber man aber nicht reden sollte, ist der Versicherungsschutz. Denn der rächt sich irgendwann, wenn er zu dünn ist.

Die übernommene Versicherung beim Hauskauf

Sascha Oertel 09:55

Viele denken, sie seien abgesichert, weil sie eine Versicherung haben — vielleicht die, die beim Hauskauf schon da war und die man einfach übernommen hat, trotz Sonderkündigungsrecht. Da schaut ja keiner rein. Was passiert, wenn das Objekt einen Anbau und eine PV-Anlage bekommen hat, wegen des neuen Heizungsgesetzes? Dann ist der Versicherungsschutz nicht mehr der ursprüngliche — ein Objekt entwickelt sich ja weiter.

Wenn sich das Objekt weiterentwickelt

Sascha Oertel 10:35

Wie geht ihr als Versicherer damit um? Ihr wisst ja nie, ob der Eigentümer etwas verändert. Was muss jemand tun, dem die Immobilie gehört — gerade auch, wenn er sie geerbt hat und von den Änderungen gar nichts weiß?

Was Eigentümer melden sollten

Gast 11:11

Das ist ein komplexes Thema. Zunächst: Auch die eigene Immobilie sollte man regelmäßig auf den Prüfstand stellen. Die Photovoltaikanlage ist übrigens das Erste, wofür die Leute anrufen — das haben sie verinnerlicht. Weniger verinnerlicht ist das Gartenhäuschen oder das Gewächshaus: Ist es überwiegend aus Glas, braucht es vielleicht eine Glasversicherung, und lohnt sich der Einschluss überhaupt? Auch neue Zäune oder Erweiterungen fallen gern unter den Tisch.

Der ausgebaute Dachstuhl

Sascha Oertel 12:09

Du bringst mich auf ein Beispiel: Ich baue den Dachstuhl zu Wohnraum aus, der vorher nicht da war, lasse aber den Überbau dämmen — und sage der Versicherung nichts. Jetzt habe ich mehr Wohnfläche, aber nur die ursprünglichen Quadratmeter abgesichert. Was passiert?

Gast 12:31

Die Erweiterung ist zunächst mitversichert — der Versicherer sagt nicht, du hast nichts gemeldet, also ist alles im Dach ausgeschlossen. Die Frage ist nur: Reicht die Versicherungssumme noch? In der Sachversicherung kann ich eine Unterversicherung haben. Und dann stellt sich die Frage, welches Modell man überhaupt hat — auch das hat sich entwickelt; eine pauschale Aussage für die ganze Branche wie noch vor zehn Jahren kann ich heute nicht mehr treffen.

Wohnflächenmodell oder Versicherungssumme

Gast 13:28

Es gibt einmal das Wohnflächenmodell: Ich gebe nur die Quadratmeter meines Ein- oder Zweifamilienhauses an, und der Versicherer legt automatisch eine Höchstversicherungssumme darüber. Bei einem Einfamilienhaus mit hundertdreißig Quadratmetern steht dann in der Police, versichert ist das Ganze bis achthunderttausend oder anderthalb Millionen. Und das andere Modell arbeitet mit der Versicherungssumme — die meisten Versicherer immer noch mit einem Wert von 1914.

Warum in der Police Goldmark steht

Gast 14:06

Das klingt seltsam, hat aber einen Grund: 1914, Goldmark, eine sehr wertstabile Zeit. Man rechnet den Wert der Immobilie auf dieses Indexjahr zurück und bekommt einen Wert — in der Police steht dann etwa „23.000 Mark-Wert“. Das Statistische Bundesamt gibt einen Durchschnittspreis dafür aus, wie sich das Bauen entwickelt hat. Dieser Index wird über die Summe gelegt, und so kommt hinten die richtige, aktuelle Versicherungssumme heraus.

Der Index und die Coronazeit

Gast 14:54

Das haben viele in der Coronazeit gespürt, als alles teurer wurde. Ich habe damals selbst ein Haus renoviert und im Baumarkt gefragt, ob sie Tagespreise für Holzlatten haben — was früher einen Euro kostete, lag plötzlich bei drei, vier Euro. Genau das sorgt dafür, dass der Index über der Summe steigt und damit auch der Beitrag. Dadurch bin ich aber immer richtig versichert — sofern ich keine Änderungen am Objekt vorgenommen habe.

Wenn die Unterversicherung zuschlägt

Gast 15:36

Und dann kommen wir zum Punkt: Habe ich eine Änderung vorgenommen und die Versicherungssumme reicht nicht mehr, wird das ins Verhältnis gesetzt. Liegt die Versicherung zum Beispiel zehn Prozent unter dem tatsächlichen Wert, wird diese Unterversicherung auf jeden Schaden angerechnet — egal, wie hoch der Schaden ist.

Ausblick auf Teil 2

Sascha Oertel 16:01

Damit sind wir am Ende von Teil 1. Wir haben heute vor allem über eines gesprochen: die Zahl in deiner Police und darüber, warum sie irgendwann nicht mehr zur Realität deines Hauses passt. Nächste Woche wird es konkreter — dann geht es um die Situationen, in denen der Schutz tatsächlich kippt: Leerstand, Sanierung, Baustelle — und um einen Wasserschaden in Elberfeld, der über fünf Etagen gelaufen ist. Bis dahin: Schau einmal in deine Police.